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Menschen

Es ist erstaunlich, wie wenig manche Menschen zuhören können. Man erzählt und bemerkt, wie der Blick des Gegenübers in die Ferne schweift, die Konzentration nachlässt oder einem schlicht und einfach ins Wort geredet wird.

Wenn du etwas für andere tust, erwarte nicht das selbe von ihnen. Nicht jeder reagiert so wie du.

Diese Erfahrung zu machen ist wohl schmerzlich, aber notwendig.

Wenn man etwas von sich preisgibt, will man doch auch, dass der andere das zu würdigen weiß oder? Manche haben leider nichts besseres zu tun, als dich zu unterbrechen und von sich forzufahren.

Damit meine ich nicht, dass nicht jeder von sich erzählen kann, aber es ist ein Geben und Nehmen.

Und da bringt mir jedes "Du-kannst-so-gut-zuhören" auch nichts, wenn der Satz einfach nur impliziert, dass das Gegenüber einfach nur von sich erzählen möchte. Wieder und wieder und wieder.

Es ist ermüdend.

1 Kommentar 11.4.08 21:39, kommentieren

Die Holzverschwörung

Dass hier in Bayern (Verzeihung liebe Bajuwuren) die Leute a bissal an Schadden ham, is mir ja klar. Überall wird Wald oder werden Baumgruppen abgeholzt. An den Straßen hauptsächlich, aber auch verteilt auf dem Land (so weit ich weiß - bin so selten mal draußen aufm Land...).

Letztens aber, Besuch bei den Verwandten im hohen Norden...naja, ok, in NRW, und was sahen meine entzündeten Augen? Überall wird das Holz abgeholzt.

Jetzt mal ehrlich? Gibt es eine Holzverschwörung? Erpressen uns die Biber? (Holz oder Leben!). Oder werden uns die fossilen Brennstoffe in naher Zukunft ausgehen und die Regierung sichert sich schon mal das Monopol? In Zukunft darf man keine Apfelbäume im Garten höher als 1,50 m wachsen lassen!!!!

Oder sollen die ganzen Autobahnen vor zukünftigen Sturmschäden (Klimawandel etc.) geschützt werden? Aber mal ehrlich, die schützen doch eher die Landschaft.

Was also zum Teufel ist da draußen los? Wird uns da irgendwas verschwiegen?

Wenn ihr was wisst, sagt mir ganz schnell Bescheid, sonst krieg ich Panik und fang an Holz im Keller zu bunkern.

3 Kommentare 11.4.08 15:51, kommentieren

Puh

Es ist Donnerstag, der Himmel ist verhangen und ich sitze im Büro, beantworte brav das Telefon und merke es wird immer dunkler. Neben mit sitzt mein Kollege, der super drauf war und jetzt rummuffelt wie ein Teenager mit PMS. Wäre er eine Frau, würde ich sagen er ist gerade zickig. Aber wie nennt man das bei Männern? Ich bleib mal einfach bei muffelig. Wie auch immer. Mein Kaffee ist leer und der Rest war kalt (die Schokolade ist alle *sing*). So, wieder das Telefon, ich musste mich zusammen reißen, dass ich nicht zu sehr mit ihm rede wie mit einem Kind. Mann, war der süß. Aber ich habe ihn gesiezt. Da fühlt er sich jetzt bestimmt ganz erwachsen und ernst genommen. *Grins* Also, wieder was zum Wohle der Menschheit getan und dann mal "back to work". Viel Spaß noch bei was auch immer ihr gerade macht und servus.

1 Kommentar 10.4.08 18:36, kommentieren

Alltag

Es gibt Sachen, Dinge, die man nicht haben kann, von denen man vielleicht auch weiß, dass man sie nicht haben will, aber die man trotzdem so schmerzhaft begehrt, dass es zum Verzweifeln ist. Es ist, als würde man gegen einen Sturm anrennen, der das eigene Gesicht hat, man kämpft gegen Feinde, die aus dem eigen Fleisch und Blut sind.
Man wird auseinander gerissen, will schreien, weiß es ist richtig so wie es ist, aber will in manchen Momente etwas ganz anderes.

1 Kommentar 9.11.07 01:20, kommentieren

Gespräch von Kopf und Herz II

Der Kopf schäumt vor Wut, möchte böse Dinge sagen, verletzen.

Nein! Tu es nicht, du wirst alles verlieren!

mahnt das Herz

Was kann ich schon groß verlieren, wenn das alles sowieso nicht so ist, wie es sein sollte?!

schnaubt der Kopf.

Das Herz zeigt ihm Bilder, schöne Bilder, aus schönen Zeiten und der Kopf überlegt. Seine Wut legt sich, nicht ganz, aber etwas. Er weiß, ohne das Herz würde er alles zerstören.

 

3 Kommentare 8.10.07 20:45, kommentieren

Gespräch von Kopf und Herz

Warum? - fragt das Herz

Darum! - sagt der Kopf

Das Herz fängt an zu weinen, denn es versteht nicht. Für das Herz existiert keine Zeit. Es erinnert sich an die schönen Zeiten.

Aber der Kopf kennt die bösen Wörter, die gesagt wurden. Er will dem Herz helfen, kann es aber nicht. Also weint das Herz weiter und der Kopf schweigt.

1 Kommentar 7.10.07 23:29, kommentieren

Die schwarze Rose

Schwarze Dornen, lang und schön

Lasst euch um den Finger drehn

Lasst euch streicheln und euch biegen

Möcht euch küssend an mich schmiegen

Schwarzer Rose, voller Pein

Voller Blüte ist jetzt mein

Deine Blätter welken leise

Wenn ich sie vom Stiele reiße

Deine Schönheit ist vergänglich

Doch ich bin für sie empfänglich

Bewunder deine schöne Pracht,

als wäre sie für mich gemacht

Dunkles Geschenk aus Wolkens Stirn

Aus Götterhand, aus Ursprungszwirn

Halte ich dich für immer fest

An meine Brust, mein Herz gepresst


1 Kommentar 13.9.07 22:53, kommentieren